
Hallo da draußen!
Mein Name ist Marty, ich bin 42 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unserem Dackel Rusty im wunderschönen Hamburg.
Einen fusseligen kleinen Rauhaardackel wollte ich schon immer. Schon als Kind wurde mir ganz warm ums Herz, wenn ich die süßen Schlappohren und die kurzen Stöpsel-Beinchen sah. Leider durfte ich zu Hause keinen Hund haben und in der ersten eigenen Wohnung waren Hunde genauso wenig erwünscht.
Erst als ich mit meinem Mann zusammenzog (damals noch mein Freund), konnte ich mir diesen Wunsch endlich erfüllen und wir adoptierten Rusty. Den kleinen Wirbelwind kennen wir seit dem Tag seiner Geburt (damals natürlich nur gucken) und haben uns da auch direkt in ihn verliebt. Der komplette Wurf war unendlich niedlich, aber er war trotzdem irgendwie noch einen Hauch knuffiger... und dunkler, obwohl sie alle nahezu schwarz waren. Er war einfach perfekt! Und nach 8 Wochen, in denen wir ihn regelmäßig besuchten und kennen lernten, kam er endlich mit zu uns nach Hause und ist trotz nicht vorhandenen rassetypischen Schnauzbarts seitdem unser allergrößter Schatz.
Aber wie kam ich zu den Türwächtern...
Die Idee für die Türwächter hatte ich schon vor etlichen Jahren, als Rusty noch zur Hundeschule ging. Damals wünschte ich mir ein Abbild von ihm in seiner originalen Größe für unsere Wohnungstür. So hätte immer jeder direkt gewusst, was ihn hinter dieser Tür erwartet. Aber egal, wen ich gefragt hatte, die Antwort war fast immer dieselbe: „Keine Ahnung, aber die Idee ist cool! Wenn du rausfindest, wo es das gibt, sag Bescheid.“
Ich hab natürlich nichts in der Richtung jemals gefunden, aber da diese Idee offenbar auf Anklang stieß und ich es nicht mehr aus meinem Kopf bekam, erzählte ich einer guten Freundin davon, die Fotografin ist. Sie erklärte sich dazu bereit, mit mir zusammen von Hundezüchter zu Hundezüchter zu pilgern und Bilder der verschiedenen Rassen zu machen - Die Türbilder sind ja schließlich nicht nur für Dackelfans interessant.
Wie es aber so oft ist, holte uns der Alltag schnell wieder ein, die Berufe raubten uns die Zeit und das Ganze verlief sich im Sand.
Vor 2 Jahren entdeckte ich dann, was mit KI inzwischen alles möglich ist – Rusty war mittlerweile 8 Jahre alt – und ich bekam erneut Hummeln im Hintern. Und ein paar wackelige Versuche später war die Idee wieder so fest in meinem Kopf, dass ich es erneut wagte und die Tierischen Türwächter diesmal wirklich ins Leben rief und seither unermüdlich Hunde erstelle.